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Mörtelkunststoff

Art.-Nr. 4.0. - 13200

Kunststoffdispersion zu Beton und Mörtel

 

Art, Eigenschaft und Anwendungsbereiche:
W.S. Mörtelkunststoff ist eine Kunstharzdispersion und wird in der Regel in mehr oder weniger verdünnter Form zur Anwendung gelangen. Sie ist dem Mauerer, Estrichleger und Stukkateur sowie dem do it your self Mann ein unentbehrliches Hilfsmittel für alle arbeiten mit Mörtel, Beton, Kalk und Gips.

W.S. Mörtelkunststoff erhöht nicht nur die Biegezugfestigkeit und Elastizität von Beton, Estrich und Putz, sondern steigert auch erstaunlich die Öl-, Benzin- und Abriebfestigkeit. Eine gute Haftung von Alt- und Neubeton oder -mörtel ist ohne Kunststoffzusatz kaum möglich. Aus diesen Gründen bietet sich W.S. Mörtelkunststoff geradezu an. Z.B.: Zur Herstellung hochverschleißfester, riss- und staubfreier Estriche in Industrie, Haushalt und Gewerbe.

Zur Reparatur von Estrichflächen.

Zur Vergütung von Beton und Mörtel durch Haft- und Dichtwirkung.

Zum Ausgleichen von Unebenheiten in Beton-, Putz- und Estrichflächen.

Zur Durchführung von Dünnbeschichtungen dis auf 0 auslaufend!

Zur Ausbesserung abgestoßener Betonteile, abgefallener Putzflächen.

Zum Abdichten von Rissen in Beton und Putz.

Zur Sicherung der gefährdeten unteren Anschlussbereiche Betonsohle-Mauerwerk usw..

 

Vorarbeiten:
Der Untergrund muss frei von Öl (Schalöl!!), Fett, losen Teilen, Staub und Farbresten sein. Eine Haftbrücke ist in jedem Fall einzubringen. Flächen gut vornässen.

Haftbrücke:

Haftschlämme

2 T Zement

3 T gewaschener Sand

Anmachwasser

1 T Mörtelkunststoff

2 T Wasser

Schlämme gut einbürsten.

Estriche:
Verbundestriche neigen oft zum Ablösen (Klapperestrich) vom Untergrund, was in der Regel auf ungenügend vorbehandelten Untergrund und Schwundspannungen zurückzuführen ist. Um solche Mängel, welche unweigerlich Reklamationen seitens des Bauherrn zur Folge haben, von vornherein auszuschalten, ist eine Haftbrücke sowie ein gewisser Zusatz von W.S. Mörtelkunststoff zum Estrichmörtel besonders zu empfehlen. Insbesondere wenn an den Estrich hohe Anforderungen bezüglich Wasserdichtigkeit, Abriebfestigkeit usw. gestellt werden.

Normaler Estrich:
Vorarbeiten und Haftbrücke einbringen. Estrichmörtel auf die frische Haftbrücke verlegen.

Anmachwasser

1 W.S. Mörtelkunststoff

4-5 T Wasser

Mörtel:

1 T Zement

3 T gewaschener Sand

Industrieestriche:
Vorarbeiten und Haftbrücke einbringen. Estrichmörtel auf die frische Haftbrücke verlegen

Anmachwasser

1 W.S. Mörtelkunststoff

3 T Wasser

bei Schichten
> 20 mm

1 W.S. Mörtelkunststoff

4 - 5 T Wasser

Mörtel:

1 T Zement

2 T Hartzuschlagstoffe 0 - 3

bei Schichten
> 20 mm

.

2 T Hartzuschlagstoffe 0 - 7

Der Estrichmörtel ist sorgfältig zu verdichten und abzureiben. Im Übrigen sind die Fachvorschriften für die Herstellung von Estrichen genau zu beachten.

Putze:
Durch einen Zusatz von W.S. Mörtelkunststoff wird die Haft- und Wetterfestigkeit von Außenputzen wesentlich verbessert. Kunststoffvergütete Putze bleiben weitgehend rissfrei. Bei Innenputzen ist oft der Untergrund ein Problem (glatte Flächen, Schalölreste!). Auch hier ermöglicht W.S. Mörtelkunststoff die Sicherstellung eines dauerhaften Verbundes von Putz und Untergrund.
Vorarbeiten und Haftbrücke wie vor

Anmachwasser für atmungsaktiven Außenputz

1 T W.S. Mörtelkunststoff

6 - 7 T Wasser

Anmachwasser für atmungsaktiven Innenputz

1 T W.S. Mörtelkunststoff

4 - 5 T Wasser

Putze für Schwimmbecken
Vorarbeiten und Haftbrücke wie vor.

Anmachwasser

1 W.S. Mörtelkunststoff

2 - 3 T Wasser

Mörtel:

1 T Zement

3 T gewaschener Sand

Reparaturmörtel mit W.S. Mörtelkunststoff = Klebe- und Dichtwirkung
Zum Ausbessern von Putzen, Fugen, Kiesnestern, für gute Haft- und Dichtwirkung im Bereich Betonsohle - Mauerwerk, zur Ausbildung von Hohlkehlen, zum Aufkleben von Mauerabdeckplatten usw.:
Vorarbeiten, Haftbrücke einbürsten.

Anmachwasser

1 W.S. Mörtelkunststoff

2 - 3 T Wasser

Mörtel:

1 T Zement

3 T gewaschener Sand

Dünn- und Spachtelschichten:
Vorarbeiten, Haftbrücke einbürsten.

Spachtelmörtel:

1 T W.S. Mörtelkunststoff

1-2 T Wasser/Zement-Quarzmehl 1:1

Fliesen:
Versetzen von Fliesen:

Anmachwasser

1 W.S. Mörtelkunststoff

4 T Wasser

Mörtel:

1 T Zement

3 T gewaschener Sand

Flächen vorschlämmen, anziehen lassen!

Fliesen im Dünnbett:

Anmachwasser

1 W.S. Mörtelkunststoff

2 T Wasser

Mörtel:

1 T Zement

1 - 2 T Feinsand 0 - 1

Flächen und Fliesen säubern, Flächen leicht anfeuchten.

Gips Wasserabweisend und staubfest:

1 T W.S. Mörtelkunststoff

5-6 T Wasser

Gips einrühren

Anstriche:

1 T W.S. Mörtelkunststoff

6 T Wasser

Kalk oder Weißzement einrühren

Verbrauch: (Richtwerte)

Schichtstärke

W.S. MK-Verdünnung

W.S. MK/per m²

bis 10 mm

1 : 2

ca. 0,45

20 mm

1 : 4

ca. 0,65

30 mm

1 : 4-5

ca. 0,85

40 mm

1 : 5 - 6

ca. 0,95

Verbrauch für Haftbrücke (Haftschlämme)

ca. 0,20

Lagerung:
Die Lagerung sollte in trockenen Räumen erfolgen. Die Behälter müssen gut verschlossen sein. Behälter FROSTFREI lagern! Lagerfähigkeit ca. 12 Monate.

Gebindegrößen:
5 kg, 10 kg, 30 kg

Zur Beachtung:
Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig und groß das Einsatzgebiet von W.S. Mörtelkunststoff ist. Es ist bei der Anwendung jedoch zu beachten, dass die allgemein geltenden Vorschriften für die Herstellung von Beton und Mörtel zu berücksichtigen sind. Für die jeweiligen Verwendungszwecke sind örtliche Proben zu machen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Angebrochene Gebinde gut verschließen.
 

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